Kleinstheim

Premiere: Deutscher Wettbewerb DOK Leipzig (Lobende Erwähnung)

Dokumentarfilm
von Stefan Kolbe und Chris Wright, D 2010

Der Boden der Magdeburger Börde ist schwarz und fruchtbar. Dort steht eine Schlossburg und oben drin leben sieben Teenager und ihre Erzieher. Kleinstheim nennen sie es. Das Leben bewegt sich zwischen Schule und Chat, Liebe und Amt.

Ein Jahr vergeht und die Welt wächst mit. Es geht um das Ausloten des eigenen Platzes an diesem Ort, in dieser Zeit. Nicht um die Eltern – dann doch immer.
Ein Film über das Erwachsenwerden; kein Heimfilm.

Dokumentarfilm von Stefan Kolbe und Chris Wright, Deutschland 2010, 87 Min., HDV, Farbe
Buch: Stefan Kolbe und Chris Wright
Bild: Stefan Kolbe
Montage und O-Ton: Chris Wright
Tongestaltung: Rainer Schwarte
Mischung: Holger Lehmann

Produktion: Stefan Kolbe und Meike Martens

Postproduktion gefördert durch die MDM

Biografien

Chris Wright, 1972 in Radcliffe, England, geboren. Studium der Germanistik und Romanistik in Cambridge und Leipzig. Schnittstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Arbeit als Filmemacher, Schnittmeister und Redakteur. Zwei Söhne, Leo und Sascha.

Stefan Kolbe, 1972 in Halle an der Saale, DDR, geboren. Volontariat bei Tageszeitungen. Kamerastudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg. Arbeit als Filmemacher, Produzent, Kameramann. Ein Sohn, Oskar.

Filmografie

  • AUF DEM WACHSTUMSPFAD, Dokumentarfilm, 29 Min, ma.ja.de | Kolbe | 3sat 2010
  • DAS BLOCK, Dokumentarfilm, 75 Min, ma.ja.de | Kolbe | arte | 3sat 2006
  • Visions du Réel 2007, Crossing Europe Linz 2007, Duisburger Filmwoche 2007
  • MUTTERSEELENALLEIN, Spielfilm, 92 Min, TAT-Frankfurt 2003, Regie: Robert Schuster
  • TECHNIK DES GLÜCKS, Dokumentarfilm, 68 Min, Kolbe | HFF 2003
  • DOK Leipzig 2003: Int. Wettbewerb, special mention der Fipresci-Jury
  • Visions du Réel, Nyon 2004: Prix Kodak Suisse
  • Shadow Festival, Amsterdam 2004: Kodak Shadow Award
  • Duisburger Filmwoche 2003, Göteborg 2004, u.a. Festivals
  • Sendeplätze auf 3Sat, MDR, Vpro Holland und TSRI Schweiz
  • NERNICH – NIRGENDS NICHTS, Dokumentarfilm, 76 Min, Kolbe | HFF 1999
  • Visions du Réel 2000, Ethnofilmfest Berlin 2001
  • GURKE & BROT, Dokumentarfilm, 42 Min, HFF 1997
  • Duisburger Filmwoche 1997, Visions du Réel 1998
  • Förderpreis des Hessischen Kulturstaatsministers für Kultur 1998