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In einer puristischen Filmsprache und bühnenhaften Tableaus erzählt sr vom Menschen und von durch ihn geschaffene Wirklichkeiten. 16 fragmentarische Episoden führen in 91 Einstellungen an 30 Handlungsorte – unter anderem auf eine Insel im Westpazifik, in einen Lesesaal in New York, zu einer Keramikfabrik bei Peking, auf eine Landebahn im Niger.
Dabei trifft der Film auf Vermutungen, Behauptungen und die Relativität von Wissen, auf koloniale Relikte, hegemoniale Strukturen, auf Aneignungen und den Umgang mit Exotik. Ein wiederkehrendes Motiv, die Giraffe, erscheint mal direkt, mal am Rande. Eine Vielschichtigkeit entsteht, in der sich weit mehr andeutet, als das, was auf den ersten Blick sichtbar wird.

Ein Film von Lea Hartlaub

Weltpremiere: International Film Festival Rotterdam, Tiger Competition 2024

Laufzeit: 103 Minuten
Gesprochene Sprachen: Deutsch, Swahili, Englisch, Hebräisch, Chinesisch, Persisch, Tamaschek

Sprachfassungen: Originalfassung deutsch
Englische UT und englische Sprachfassung
Format: DCP, DCI 2k full frame, 1.90∶1, Farbe
Ton: 5.1 surround, stereo

Buch, Regie, Kamera, Montage: Lea Hartlaub
Gesprochen von Dorothee Elmiger (DE), Verena Hahn (ENG)
Ton: Pascal Capitolin, Filipp Forberg
Tonmischung: Karl Atteln
Colorist: Felix Trolldenier
Bildbearbeitung: Filipp Forberg, Felix Trolldenier
Beratung: Pauline John, Urte Alfs, Werner Dütsch
Produktionsleitung: Lea Hartlaub
Produktionsassistenz: Kate Hattley, Elena Friedrich
Redaktion WDR/arte: Sabine Rollberg, Jutta Krug
Produzentin: Meike Martens
Produktion gefördert durch Film-und Medienstiftung NRW
Kuratorium junger deutscher Film
Distributionsunterstützung German Films

In Koproduktion mit WDR in Zusammenarbeit mit arte